Airflex

 

Silikon-Hybridlinsen der nächsten Generation

  • hervorragender Komfort dank weicher Peripherie aus Silikon-Hydrogel

  • Sehleistung wie bei einer formstabilen Kontaktlinse

  • hohe Sauerstoffdurchlässigkeit (Dk 100)

  • Kontrolle der sphärischen Aberrationen durch ein asphärisches Optikdesign

  • einfache Anpassung, auch bei irregulären Hornhäuten

  • flexible Tragezeiten: ganztägig oder stundenweise

Beschreibung

Geometrie

  • Symmetrischen
  • Zurück toric
  • Front Toric
  • Bitorisch
  • Multifokale

Material

ESiH + UV-Filter

  • Weicher Rock: Silikon Hydrogel Filcon V3 (farblos), Silikon Hydrogel 50, DK = 50 x 10-11 (ISO FATT)
  • RGP-Zentralzone: Optimum Extra Roflufocon D (blau), DK = 100 x 10-11 (ISO FATT)

Indikationen für AirFlex Hybridlinsen sind:

  • Träger von RGP-Objektiven mit Problemen in Bezug auf Komfort, Zentrierung oder Stabilität
  • Keratokonus und andere Hornhautunregelmäßigkeiten, einschließlich hochkomplexer unregelmäßiger Hornhäute
  • Alle Astigmatismen, die potenziell mit RGPs ausgestattet werden können
  • Alle hohen Ametropies
  • Träger von Piggyback-Objektiven
  • Einseitiger oder gelegentlicher Verschleiß

Objektivpflege:

  • Peroxid-Lösung oder Mehrzwecklösung für weiche Kontaktlinsen
  • Reinigungslösung für weiche Linsen nach entfernung

Technische Daten

Parameterfromto/orsteps
Total diameter14.90 mm15.50
BC5.50 mm10.00 mm0.05 mm
Diameter RGP8.50 mm10.00 mm
Soft skirt J-IndexJ -2.0J +2.00.5
Eccentricity0.001.500.05
Sphere-40.00 dpt+40.00 dpt0.25 dpt
Cylinder-0.50 dpt-6.00 dpt0.25 dpt
Axis180°
Addition+0.75 dpt+4.00 dpt0.25dpt

Zusätzliche Information

Linsentyp

Indikation

, , , ,

Correction type

, ,

Application

,

Entworfen von

SwissLens

Anpassempfehlung für AirFlex

AirFlex Kontaktlinsen sind Hybrid-Kontaktlinsen der nächsten Generation, bestehend aus:

  • einer zentrale Zone aus einem hochgasdurchlässigen, formstabilen Material, für einen hervorragenden Visus
  • und einem weichen Rand aus einem Silicone Hydrogel Material für eine einfache Anpassung und verbesserten Komfort

Der Rand/ Jupe/ Skirt ist variable. Die Veränderung des Jupes ist völlig unabhängig von der zentralen Zone und hat keinen Einfluss auf das Sehen. Der Rand/ Jupe sollte perfekt auf die Bindehaut angepasst sein.

Anpass-Empfehlung

Der Anpassleitfaden unterscheidet zwischen regulären und irregulären Hornhäuten

Bitte beachten Sie:

  • der Standard-Linsendurchmesser (ØT) beträgt 14,90 mm für reguläre und irreguläre Hornhäute
  • der Standardrand (J-Index) ist J 0.0 für reguläre und irreguläre Hornhäute
  • der Standarddurchmesser des formstabilen Teils (ØRGP) bei irregulären Hornhäuten (z.B. Keratokonus) beträgt 8,50 mm.
  • der Standarddurchmesser des formstabilen Teils (ØRGP) bei regulären Hornhäuten beträgt 10,00 mm.
  • für Hornhautastigmatismus > 4,00 dpt oder inneren Astigmatismus > 0,75 dpt wird ein torisches Design empfohlen

1. Bestimmen Sie die Basiskurve (R0) und die Linsenstärke

Für reguläre Hornhäute

  • BC (r0) = Kflach (flachster Hornhautradius)
  • wenn Rücktorisch: r0steil = Ksteil +0,20 mm
  • ØT = 14,90 mm (Standard)
  • J = 0,0 (Standardrand)
  • Kontaktlinsenstärke = Brillenrefraktion (HSA = 0)
Beispiel: Kundenparameter

7,80 (100°) / 7,35 mm
-3,00 / -3,00 105°

Erste Testlinse:
J 0,0 / 14,90 / 7,80 / -3,00

beginnender Keratokonus
Für irreguläre Hornhäute

Für die irregulären Hornhäute empfehlen wir eine formstabile Messlinse mit einem Durchmesser von 9,50 mm zu verwenden, um die Basiskurve zu bestimmen:

  • Frühe Stadien: BC (r0) = Kflach
  • Fortgeschrittene Stadien: BC (r0) = Basiskurve von formstabiler Messlinse
  • BC (r0) = Kflach (Radius flacher Hornhautradius)
  • J = 0,0 (Standardrand)
  • Kontaktlinsenstärke: = Brillenrefraktion (HSA = 0)
Kundenparameter:

6,30 (25°) / 5,50 mm
-7,00 / -5,25 30°
Optimale Messlinse: 8,7 / 6,2 / -8,25

Erste Testlinse:
J 0,0 / 14,90 / 6,20 / -8,25

fortgeschrittener Keratokonus

2. Bewerten Sie die Passform

Kontrolle der Sehschärfe:

Wenn die Sehschärfe nicht ausreicht, machen Sie eine sphärische Überrefraktion unter Berücksichtigung des HSA um die endgültige Linsenleistung zu bestimmen.

Bewerten Sie den Sitz mit der Spaltlampe:

Wie bei der weichen Kontaktlinsenanpassung basiert die Beurteilung auf

  1. Zentrierung
  2. Bewegung
  3. Fluorescein nach Kontaktlinsenabnahme
Überprüfen der Kontaktlinsenanpassung mit großmolekularem Fluorescein.

Verwenden Sie niemals Fluorescein für formstabile Kontaktlinsen, da dies die Hybridlinsen verfärben kann.

Beispiel für eine gute Passform:

Die Zentrierung ist gut:
Die Kontaktlinse bedeckt die gesamte Hornhaut

Bewegung ist gut:
Die Kontaktlinse bewegt sich bei jedem Lidschlag ca. 0,25 mm

Zu steile Anpassung

Basiskurve um 0,10 mm erhöhen
Kontaktlinsenstärke um + 0,50 dpt anpassen

gute Anpassung

Die Basiskurve ist optimal. Es gibt wenig oder kein Fluorescein in der zentralen Zone und einen Fluoring von 1-2 mm Fluorescein am Übergang zwischen formstabil und weich.

Anpassung zu flach

Basiskurve um 0,10 mm verringern
Kontaktlinsenstärke um -0,50 dpt anpassen

Was ist zu tun, wenn die Zentrierung oder die Bewegung nicht zufriedenstellend ist?

Steileren oder flacheren Rand/ Jupe wählen. 4 Randabflachungen sind verfügbar:

Produktvideo

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